Wigbert Felling

Wigbert Felling

† in Soest
Erstellt von Westfälischer Anzeiger

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Gedenkkerze

Erika Felling

Entzündet am 22.09.2011 um 12:00 Uhr

I miss you

Von Trauer.de Redaktion, Hamm

05.03.2010 um 18:07 Uhr von VRS
Im 86. Lebensjahr ist Wigbert Felling in dieser Woche gestorben. 40 Jahre lang stand der Architekt und Ingenieur im Dienst der Stadt Soest, war Leiter des Hochbauamts und erhielt schon 1963 vom Rat den Titel "Stadtbaumeister" verliehen. 1950 begann Wigbert Felling seine Arbeit im öffentlichen Dienst in der Bauaufsicht und wechselte 1953 ins Hochbauamt der Stadt Soest. Nach der Ernennung zum "Stadtbaumeister" wurde er 1977 Leiter des Hochbauamts. Ende des Jahres 1989 quittierte er dann den Dienst im Rathaus und ging in den Ruhestand. In den 40 Jahren, die er für die Stadt Soest wirkte, prägte Felling das Bild der Stadt so nachhaltig wie nur ganz wenige Menschen durch seine zahlreichen Bauprojekte, die teils maßgeblich seine Handschrift tragen. Da sind zu nennen beispielsweise das Schulzentrum, Wiese- und Petrischule, weitere Schulen und etliche Turnhallen, Hallenbad, Morgnerhaus, Parkhaus, Rettungszentrum, aber auch Projekte wie der Pavillon im Heuss-Park, die Sanierung der Meiningser Kirche oder des Blauen Saals und der Winterratsstube im Rathaus. Zwei wichtige Projekte allerdings, bei deren Vorbereitung er noch im Amt war, konnte Wigbert Felling in seiner Dienstzeit nicht mehr begleiten, den Bau der Stadthalle und den Umbau des Schlachthofs zum Bürgerzentrum, weil sich deren Verwirklichung verzögert hatte. Stark eingebunden war Felling auch in die Patrokli-Gemeinde. Viele Jahre bestimmte er im Kirchenvorstand die Geschicke der Gemeinde mit. Sein Schwerpunkt waren natürlich die baulichen Angelegenheiten, angefangen beim Dom bis hin zu den Kindergärten. Außerdem trug er längere Zeit im Verwaltungsrat Verantwortung für das Marienkrankenhaus.