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Werner Wiebe

* 11.03.1913
† 21.11.2009
Erstellt von Westfälischer Anzeiger

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Gedenkkerze

Prof.(USA)Dr.(USA)Dr.med.Thomas Meyer

Entzündet am 09.01.2024 um 15:44 Uhr

Joh.14,6:ICH bin der Weg,die Wahrheit,und das Leben.Niemand kommt zum VATER denn durch mich.Ich verdanke Ihnen mein Interesse an der Quantenphysik und meine wissenschaftliche Tätigkeit in der organischen Quantenphysik

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Gedenkkerze

Andrea Schulz, eine ehemalige Schülerin.

Entzündet am 04.12.2022 um 17:42 Uhr

Von Trauer.de Redaktion, Hamm

25.11.2009 um 10:01 Uhr von VRS
Mit Dr. Werner Wiebe ist am vergangenen Samstag der langjährige stellvertretende Schulleiter des Märkischen Gymnasiums gestorben. Werner Wiebe, der 96 Jahre alt wurde und zuletzt allein im Hammer Süden wohnte, bekleidete diesen Posten von 1958 an bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1978. Wiebes Nachfolger als Konrektor, Helmut Bußmann, beschreibt ihn als eher zurückhaltenden Mann, dessen Worte jedoch, wenn er etwas sagte, "Hand und Fuß" hatten. Von seinen Schülern wurde er (in der Regel liebevoll) "Doc Wiebe" genannt. Viele werden sich auch an sein Steckenpferd, die Wahrscheinlichkeitsrechnung, erinnern, die er den Schülern gern und sehr geduldig verständlich zu machen versuchte. Werner Wiebe, dessen Familie aus dem westlichen Ruhrgebiet stammt, schlug als junger Physiker eine Universitätslaufbahn ein. Im Zweiten Weltkrieg war er in der Kernforschung tätig; unter den Alliierten konnte er diese Tätigkeit aber nicht weiter verfolgen. Als Wiebe nach seinem Referendariat und einer ersten Anstellung als Oberrat (heute: Studiendirektor) nach Hamm kam, war er wohl der einzige Lehrer in der Stadt, der sich sogar habilitiert hatte. Seine Stelle trat er im damaligen "Neusprachlichen Jungengymnasium" an der Hohen Straße an, dem Vorläufer des "Märkischen". Werner Wiebe unterrichtete Mathematik und Physik. Mit seinem "großen Experimentiergeschick" habe er auch den Kollegen ein ums andere Mal unter die Arme gegriffen, erinnert sich Bußmann. Wiebe sei ein zurückhaltender, aber "sehr verständiger Mensch" gewesen und habe sich sehr für die seine Schüler eingesetzt. Privat sehr unternehmungslustig, habe er des Öfteren mit seiner Frau und seinen zwei Kindern lange Autoreisen unter anderem bis nach Israel unternommen. Auch habe er intensiv Familienforschung betrieben und sich mit dem Computer auseinander gesetzt. (jm/uw)

WESTFÄLISCHER ANZEIGER

vom 24.11.2009