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Michael Urner

* 11.05.1970
† 20.06.2010
Erstellt von Westfälischer Anzeiger

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Über den Trauerfall (2)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Michael Urner, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Von Trauer.de Redaktion, Hamm

21.06.2010 um 17:29 Uhr von VRS
Das Entsetzen ist nicht nur beim TuS Wiescherhöfen groß. Auch der ganze Hammer Fußball ist geschockt von dem völlig überraschenden Tod von Michael Urner. Der Trainer, der mit dem TuS gerade erst den Sprung aus der Kreisliga A in die Bezirksliga geschafft hat, starb am frühen Sonntagmorgen während der Mannschaftsfahrt in Frankenau im Alter von 40 Jahren plötzlich und unerwartet - wahrscheinlich an einem Herzinfarkt. Urner hinterlässt seine Ehefrau Tanja und seinen siebenjährigen Sohn. "Michaels Tod reißt eine Lücke auf, die wir gar nicht schließen können", zeigt sich Manfred Roland fassungslos. Der Vorsitzende des TuS hatte genauso wie der Vorstand und die erste sowie zweite Mannschaft an der Fahrt an den Rand des Nationalparks Kellerwald-Edersee im Sauerland teilgenommen. Michael Urner hatte das Fußballspielen bei Fortuna Herringen erlernt. Von dort war er zum SV 26 Heessen gewechselt, wo er zuerst als Spieler, ab 2001 dann als Trainer der Reserve und später sogar als Sportlicher Leiter der Seniorenteams tätig war. Zur Saison 2005/06 stieg er als Coach beim A-Kreisligisten TuS Uentrop ein, wo er zwei Jahre lang tätig war. Im Sommer 2007 zog es ihn dann zum TuS Wiescherhöfen, wo er nach dem Abstieg des Teams aus der Bezirksliga eine komplett neue Mannschaft aufbaute, zweimal knapp am Wiederaufstieg scheiterte, ehe in der vergangenen Spielzeit mit großer Souveränität das lang ersehnte Ziel erreicht wurde - im Jahr des 100-jährigen Bestehens des TuS Wiescherhöfen. Doch Michael Urner war beim Fußballclub von der Wielandstraße nicht nur aufgrund seiner großen sportlichen Erfolge überaus beliebt. Er hatte sich von Anfang an voll und ganz mit dem Verein identifiziert. "Es war so, als wäre er schon immer und ewig bei uns gewesen", erinnert sich Roland. So kümmerte sich Urner nicht nur mit ungemein viel Engagement und Akribie um die Belange der ersten Mannschaft, sondern auch um die Reserve und um die A-Junioren. "Michael hat bei uns alles gemacht. Und er war für alle da", sagt der TuS-Vorsitzende. "Vor allem für die jüngeren Spieler hatte er immer ein offenes Ohr, wollte sie an die Erste heranführen." Wie es an der Wielandstraße nun weitergehen soll, darüber hatte sich Roland gestern noch keine Gedanken gemacht. In der vergangenen Woche hatte Urner, der nicht nur in Wiescherhöfen, sondern in der gesamten Hammer Fußball-Szene ein hohes Ansehen genoss, noch den Trainingsauftakt und den Pressetermin mit der WA-Sportredaktion abgesprochen. Jetzt aber muss beim TuS alles neu überdacht und geplant werden. "Zurzeit ist das noch absolut nebensächlich", erklärt der Vorsitzende des TuS Wiescherhöfen. (pad)

Von Fam. J. Behrend u. Fam. D. Wündisch , Bönen

22.06.2010 um 21:11 Uhr von VRS
Unsere Gedanken sind bei seiner geliebten Frau Tanja, seinem Sohn Luis und seinen Eltern Rolf und Dora. Wir wünschen euch viel Kraft und Stärke in der Zeit des Trauer. Wir werden Michael nie vergessen.