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Karl Heinz Schulze-Steinen

* 18.03.1929
† 30.01.2010
Erstellt von Westfälischer Anzeiger

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Ein Mann, der einen Gedenkbaum pflanzt

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Gedenkkerze

Monika Nolte

Entzündet am 10.07.2022 um 11:52 Uhr

Unbekannterweise ein Gruss aus Bielefeld-Altenhagen.

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Gedenkkerze

Melanie

Entzündet am 12.06.2010 um 12:00 Uhr

Von Trauer.de Redaktion, Hamm

02.02.2010 um 10:03 Uhr von VRS
Vor etwa 20 Jahren gab Karl-Heinz Schulze-Steinen die Bewirtschaftung des Schulzenhofes in Drechen im Rahmen der Generationenfolge weiter. Der Ruheständler legte die Hände nicht in den Schoß, sondern übernahm Ehrenämter - überwiegend im landwirtschaftlichen Bereich. Am Samstag ist Karl-Heinz Schulze-Steinen im Alter von 80 Jahren gestorben. Ehrenamtlich engagierte er sich während seines Berufslebens und darüber hinaus in vielen berufsständischen Organisationen im überregionalen Bereich. Der Landwirt verkörperte den Prototypen eines modernen Betriebsleiters. In Fachkreisen war als Pionier des Ackerbaus auf problematischen Standorten bekannt. "Man muss die Pflanze vor den Pflug spannen" ist eines seiner Zitate, wenn es um modernen Ackerbau unter schwierigen Bedingungen geht. Als landwirtschaftlicher Sachverständiger und Gutachter brachte er Wissenschaft und Praxis stets zueinander. Er war zugelassen in Streitfragen bis hin zu Verfahren vor dem Oberlandesgericht. Als junger Betriebsleiter gründete er 1968 den "Arbeitskreis Landbau Ruhr/Hellweg". Rund 25 Jahre war er Mitglied in Gremien der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG). Moderner Acker-/Pflanzenbau war stets sein Metier. Sein ehrenamtliches Wirken ist mehrfach gewürdigt worden, wie durch die Verleihung des Justus von Liebig-Preises 1981 und der Max-Eyth-Gedenkmünze in Silber durch die DLG im Jahr 1984 sowie das "Goldene Maiskorn" im Jahre 1999. Der Emmausgemeinde, der früheren Evangelischen Kirchengemeinde Rhynern-Drechen, diente er fast 40 Jahre als Presbyter und Kirchmeister.

WESTFÄLISCHER ANZEIGER

vom 02.02.2010

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vom 02.02.2010