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Karl Friedrich Rienhöfer

* 19.04.1930
† 01.01.2010
Erstellt von Westfälischer Anzeiger

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Über den Trauerfall (1)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Karl Friedrich Rienhöfer, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Von Trauer.de Redaktion, Hamm

04.01.2010 um 18:24 Uhr von VRS
Am ersten Tag des neuen Jahres starb im 80. Lebensjahr der Steuerberater Karl Friedrich Rienhöfer. Der Ur-Soester, der zeitweilig auch dem Aufsichtsrat der Soester Volksbank vorstand, hatte sich einen Namen durch ehrenamtliche Aktivitäten in den Steuerberaterkammern gemacht. Dafür war er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Der Diplomkaufmann, in der Jakobistraße groß geworden und 1950 Abiturient des Aldegrever-Gymnasiums, hatte vor Beginn seiner beruflichen Laufbahn ein Redaktions-Volontariat beim Anzeiger absolviert. Auch eine Laufbahn im Bundesfinanzministerium hatte er erwogen. Nach einem betriebswirtschaftlichen Studium in Köln und Marburg aber ließ er sich in Soest als Steuerberater nieder.. "Die vielfältigen ehrenamtlichen Verdienste" des Soesters rühmte Oberfinanzpräsident Jürgen Himstedt im Juni 1995 in Münster bei der Überreichung des Bundesverdienstkreuzes. Rienhöfer habe ein Vierteljahrhundert lang dem Vorstand der Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe angehört und zwanzig Jahre lang auch in den Gremien der Bundeskammer mitgearbeitet. Besonders hob der Oberfinanzpräsident Rienhöfers Sachverstand in Fragen des Berufsrechts hervor. Als Aufsichtsrats-Vorsitzender der Volksbank habe er maßgebend an der guten Entwicklung dieses heimischen Kreditinstituts mitgewirkt. Rienhöfers vielseitige privaten Interessen galten der Kultur, dem Wandern und dem Segelsport. Seine ausgeprägte Neigung zu allem, was Soest ausmacht, hatte ihn in seiner Heimatstadt zum Mittelpunkt eines großen Freundeskreises werden lassen. (hrh)