Horst Bartmann

Horst Bartmann

* 19.04.1932
† 02.10.2013 in Lüdenscheid
Erstellt von Westfälischer Anzeiger
Angelegt am 07.10.2013
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08.10.2013 um 11:53 Uhr von VRS
Foto 3 für Horst Bartmann

LÜDENSCHEID

08.10.2013 um 11:51 Uhr von VRS

Er war die Autorität am Zepp: gebildet, fachkundig, zuverlässig, immer sehr sachlich, stets sehr gut informiert über das Schulrecht und engagiert, wenn es darum ging, zwischen unterschiedlichen Interessenlagen zu vermitteln. Wer Dr. Horst Bartmann privat begegnete, lernte ihn als sehr humorvollen Freund von Aphorismen und Satire schätzen, als kenntnisreichen Literaten und unterhaltsamen Gesprächspartner. Am Mittwoch starb der langjährige Leiter des Zeppelin-Gymnasiums, gezeichnet von den Bürden des Alters, mit 81 Jahren. Mit seiner Frau Ingrid und Sohn Axel trauern Familie und Freunde, ehemalige Kollegen und Wegbegleiter.
Er galt als Inbegriff preußischer Tugenden in einer Übergangszeit zur Koedukation, die für die Schulen viele Veränderungen brachte. 'Er hatte die Schule im Griff, auf eine sehr zurückhaltende Art', sagen die, die ihn zu seiner aktiven Zeit erlebten.
Geboren in Iserlohn, studierte Bartmann in Marburg und Freiburg im Breisgau Deutsch, Geschichte, anfangs auch Englisch sowie Philosophie. Er promovierte in Neuerer Geschichte und übernahm Anfang der 60er Jahre in Hamm Aufgaben am Staatlichen Gymnasium und als Vertreter des Leiters des Bezirksseminars. 1973 bewarb er sich in Lüdenscheid.
Gut 20 Jahre lang sollte er die traditionsreiche Schule prägen. Er trat an mit einer, wie es zu seiner Begrüßung hieß, 'Fülle von Voraussetzungen', die ihn für die Spitze der renommierten Lehranstalt empfahlen. Deren pädagogische Aufgeschlossenheit und Reformfreude begrüßte 'der Neue' in seiner Antrittsrede ausdrücklich -- auch wenn er selbst als ausgesprochen konservativ galt und den Wert der Bildung nicht an der Zahl der im Unterricht eingesetzten 'Videorecorder, Farbfernseher und Computer' messen wollte.
In seiner Freizeit war Dr. Bartmann häufig unterwegs, gerne auch in Weinbaugebiete, und unternahm später, solange es ihm die Kräfte noch erlaubten, kleine Wanderungen zur Verse und Fürwigge. Auch seinem Rotary Club, in dem er als begnadeter Redner geschätzt wurde, bleibt er über den Tod hinaus verbunden: Anstelle von Blumengrüßen möge für das Projekt 'Sprache verbindet' gespendet werden.

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