Über den Trauerfall (3)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Heribert Terhürne, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von Trauer.de Redaktion, Hamm
31.03.2010 um 10:03 Uhr von VRS"Große Klappe mit viel Herz" ist die beste Beschreibung für den Lippborger Heribert Terhürne, der am vergangenem Sonntag nach schwerer Krankheit verstorben ist. Sein Tod macht viele Lippborger und darüber hinaus auch zahlreiche Lippetaler betroffen.
Von 1984 bis 1999 war Heribert Terhürne im Rat der Gemeinde Lippetal tätig und setzte sich im Vorstand für die Belange der Jugendlichen im Verein für Jugendpflege VfJ Lippborg ein. Bis zum Ende war er gemeinsam mit Franz-Josef Stengel Vorsitzender der Kolpingsfamilie und als fröhlicher Weihnachtsmann beim traditionellen Weihnachtsmarkt und in den Kindergärten bekannt und beliebt.
Unvergessen sind seine Einsätze als Auktionator bei vielen "Amerikanischen Versteigerungen". Für den guten Zweck redete er mit Beharrlichkeit und Schlitzohrigkeit den Bietern manchen Euro aus der Tasche - zum Beispiel bei den Sommerfesten des integrativen St. Barbara-Kindergarten in Hultrop. "Wir haben einen guten Freund und großen Gönner verloren", so Einrichtungsleiter Franz-Josef Berntzen.
"Wenn Not am Mann war, konnten wir uns auf Heribert immer verlassen". Er war nicht nur aktives Mitglied des Fördervereins, sondern schenkte den Kindern viel Zeit als ehrenamtlicher Mithelfer des täglichen Fahrdienstes.
Heribert Terhürne war ein Mann, der Kirchturmdenken ablehnte und sich für die Belange der Gemeinde Lippetal interessierte und einsetzte. Einer seiner letzten Ausflüge führte ihn kurz vor seinem Tod zur Gaststätte "Kessler Mühle", wo er sich unter beschwerlichen Bedingungen und mit großer körperlicher Anstrengung über die durchgeführten Renovierungs- und Umbauarbeiten informierte.
Ein großes Herz schlägt nicht mehr: Heribert Terhürne hinterlässt in vielen Bereichen eine Lücke, die so schnell kein anderer schließen kann.
Von Martina Pöpsel, Lippetal
31.03.2010 um 11:53 Uhr von VRSEin Mann der mit seinen fast 64 Jahren manchmal wie ein kleines Kind war. Ich erinnere mich gerne daran wie er einmal zu mir sagte komm wir veräppeln die anderen heute mal.
Wir streiten uns, aber du darfst nicht lachen oder lächeln du musst ganz Ernst bleiben. Oh Gott dachte ich das schaff ich nie. Doch es gelang mir. Immer wenn ich auf die Kegelbahn kam um etwas zu bringen oder aufzunehmen Schnauzte mich Heribert an: " DAS WURD ABER AUCH LANGSAM MAL ZEIT!" oder ähnlich. Ich ließ mir das nicht gefallen naklar zum schein und schnautze zurück. "HOL DIR DEINE SACHEN DOCH SELBER!"
Wenn er dann nach vorne kam lachten wir und überlegte wie wir noch eine Krönung dem ganzen aufsetzen konnten.
Alle vor allem du liebe Jutta habt geglaubt wir hätten wirklich Streit und als wir beim kassieren nicht mehr konnten und beide lauthals lachten habt ihr ziemlich dumm aus der Wäsche geguckt "Die haben uns verarscht" Höre ich heute noch eure Worte.
Und Heribert freute sich.
Es gibt so viele Sachen die ich schreiben könnte vom Kolpingkegeln als ich seinen Korb versteckt habe und obwohl er direkt vor ihm war hat er ihn nicht gesehen.
Von seinem 60 Geburtstag, als ich selbst keine Zeit hatte da ich eine große Gesellschaft hatte und Werner bat das zu Organisieren, Blumen hab ich gebracht und ein Gedicht geschrieben. Heinz und Anne waren so lieb und trugen das dann vor, Heribert dachte Schwester Theresa- Maria wäre das gewesen erst zum Schluß erkannte er das ich Ihm diese Zeilen zu seinem Geburtstag schrieb und am nächsten Tag kam er dirgekt vorbei und bedankte sich dafür.
Mit Heribert ist jemand gestorben der an vielen Stellen Löcher hinterläßt.
Ich wünsche Dir liebe Jutta, mit euren Kindern Kraft. Kraft für das alles was jetzt auf euch zukommt.
Freunde brauche ich dir nicht zu wünschen, denn ich weiß Du hast die besten Freunde mit Werner und Christa.
Wir werde nie den Tag vergessen als Heribert das letze mal bei uns war.
Von Rainer Brüning, Lippetal
31.03.2010 um 19:02 Uhr von VRSLiebe Familie Terhürne,
mit Heribert ist ein Mensch von uns gegangen, den wir nie anders als freundlich und gut gelaunt kennengelernt haben. Obwohl der Zweck unserer Fahrten nach Hamm für ihn alles andere als erfreulich und angenehm war, gab er sich wie gewohnt locker und stets zu Späßen und heiteren Wortgefechten aufgelegt. Wir hätten ihm wirklich noch viele schöne Jahre gegönnt und werden ihn immer in guter Erinnerung behalten.