Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Hans-Georg Wenzel
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Von Trauer.de Redaktion, Hamm
28.09.2009 um 10:01 Uhr von VRSPfarrer, das hat Hans-Georg Wenzel bei seiner Verabschiedung 1995 gesagt, würde er wieder werden. 35 Jahre lang war er als Geistlicher tätig, 19 Jahre davon in Hamm, an der Luther- und der Pauluskirche. Am Donnerstag ist Wenzel im Alter von 79 Jahren gestorben.
Im Ruhrgebiet begann Wenzels kirchliche Laufbahn. Nach dem Studium in Wuppertal, Tübingen und Münster trat er 1959 in Castrop-Rauxel seine erste Pfarrstelle an. 1975 wechselte der Theologe nach Hamm.
Wenzel war in der Evangelischen Kirchengemeinde eine intellektuelle Größe. "Es gab kein theologisches Buch, das er nicht gelesen hat", sagt Pfarrer Hans-Gerd Nowoczin. Von Wenzels Freude am theologischen Diskurs spricht Pfarrer Michael Bethge. Wenzel rief den "Hauskreis" ins Leben, eine akademische Runde, die sich in Privathäusern traf, um Fragen der Theologie und Gesellschaft zu diskutieren. Den Kreis gibt es auch heute noch.
Wenzel unterhielt seit Anfang seiner Hammer Zeit umfangreiche Kontakte zu evangelischen Kirchengemeinden im Ausland - sowohl in die Niederlande als auch in den Ostblock, nach Ostdeutschland, Polen, Tschechien und Ungarn. Er war außerdem beim "Berliner Bibelkreis" aktiv, einem Ost-West-Treffen zur Zeit der deutschen Teilung. Ein anerkannter Prediger und treuer Seelsorger sei Wenzel gewesen, sagt Nowoczin. Auch im Ruhestand habe er regen Anteil am Gemeindeleben genommen, sagt Superintendent Rüdiger Schuch: "Er war mit ganzem Herzen dabei."