Eberhard Fricke

Eberhard Fricke

* 24.03.1931
Erstellt von VRS Media
Angelegt am 26.11.2013
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Über den Trauerfall (1)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Eberhard Fricke, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Der Heimat immer ganz nah

26.11.2013 um 15:46 Uhr von VRS

Reidemeister-Autor Dr. Eberhard Fricke
LÜDENSCHEID

 

Tief betroffen reagierten die Mitglieder des Lüdenscheider Geschichts- undHeimatvereins jetzt auf die Nachricht vom Tode ihres Freundes, Gründungs- und Ehrenmitgliedes Dr. Eberhard Fricke (82).

 

Wer ihn kannte, schätzte ihn als sehr liebenswürdigen Menschen, der in seiner verbindlichen Art auch Beifall und Kritik anbrachte: sehr höflich, aber deutlich.

Auch in der Landessynode der evangelischen Kirche im Rheinland war der vielfältig Interessierte und Engagierte aktiv.

Der Kulturpreisträger des Kreises Lüdenscheid (1973) war zudem Träger des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse.

 

Obwohl seit langem nicht mehr in Lüdenscheid wohnhaft, blieb die Erforschung geschichtlicher Fragen der Region eine Passion des gebürtigen Paderborners, der als Jurist Staatsdiener und Hochschullehrer wurde, Karriere machte und zum Präsidenten des Landesrechnungshofes in Brandenburg aufstieg. 1995 trat er, verheiratet und Vater zweier Kinder, in den Ruhestand.

 

Wohnhaft war er seit 1965 in Hilden.

Am 24. März 1931 geboren, war der Junge nach dem Krieg mit seinen Eltern in die Bergstadt gekommen. Am Zeppelin-Gymnasium nahm seine lebenslange Begeisterung für die westfälische Geschichte im Allgemeinen und die Lüdenscheider Geschichte im Besonderen ihren Anfang.

Prägend für ihn war diesbezüglich sein langjähriger Klassenlehrer Wilhelm Sauerländer, selbst ein bekannter Heimatkundler.

 

Hier hinterlässt er als fleißiger Autor der Geschichtsblätter 'Der Reidemeister' und beliebter Referent beim Geschichtsverein dauerhafte Spuren.

Auch durch die Veröffentlichung zahlreicher landesgeschichtlicher Themen machte er sich als gewissenhafter Autor einen Namen. Hier war es vor allem die Geschichte der Frei- und Vemegerichtsbarkeit im Süderland, die ihn beschäftigte.