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Horst Sass

* 03.07.1931
† 11.01.2008
Erstellt von Westfälischer Anzeiger

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WESTFÄLISCHER ANZEIGER

vom 23.02.2008

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vom 23.02.2008

Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau

14.01.2008 um 10:14 Uhr von VRS
Plötzlich und unerwartet verstarb der über die Grenzen Warsteins hinaus bekannte und vielfältig tätige Horst Sass. "Wir verlieren mit ihm nicht nur einen engagierten und stets motivierten Stadtführer sowie ausgezeichneten Kenner seiner Heimatstadt, sondern auch einen treuen Freund", so die Warsteiner Stadtführergilde, in dessen Reihen der Verstorbene seit mehr als fünf Jahren wöchentlich Einheimische und Gäste mit den Schätzen und Besonderheiten seiner Heimatstadt bekannt machte. Dabei war der 76-Jährige gar kein geborener Warsteiner. In Paderborn geboren und aufgewachsen erlernte er dort nach dem Schulbesuch das Elektrohandwerk, das ihn unter anderem auch zu mehrjährigen Tätigkeiten nach Ägypten führte und darauf Warstein zur neuen Heimat werden ließ. Beruflich als Industriemeister bei den Siepmann-Werken in Belecke tätig, übernahm er bis zu seinem Tod ehrenamtlich verantwortliche Aufgaben in der Ausbildung junger Handwerker und saß im Prüfungs- ausschuss. "Sein agiles Wesen, seine Freundlichkeit und sein Optimismus kennzeichneten immer wieder seine Kontakte zu Gruppen und Vereinen", wissen die Mitglieder der Stadtführergilde. Derart lauten viele Reaktionen auf Stadt- und Museumsführungen für Jung und Alt durch Horst Sass. Dabei wuchs gerade auch das Museum "Haus Kupferhammer" dem wachen Beobachter des Zeit- geschehens ans Herz. Ausgleich zu seinen Tätigkeiten fand der Verstorbene im Breitensport. Er engagierte sich in mehreren heraus- gehobenen Tätigkeiten im TV 1888 Warstein, dem Sauerländer Turngau sowie dem Westfälischen Turner- bund. Vor Ort rief er den Seniorensport ins Leben und übernahm selbstverständlich dessen Leitung. Stetige Hilfsbereitschaft, organisatorisches Geschick und Engagement kennzeichnen den Lebensweg des Heimat- freundes.

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vom 14.01.2008

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